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Software-Projekt

VideoVault

Windows-Desktop-Anwendung zum Durchsuchen mehrerer Videosammlungen, Erkennen von Duplikaten und Ergänzen lokaler Filmmetadaten.

VideoVault ist eine Windows-Desktop-Anwendung zur Verwaltung verteilter Videosammlungen. Mehrere Quellverzeichnisse werden gemeinsam und rekursiv durchsucht, sodass Filme, Speicherorte und mögliche Duplikate in einer Oberfläche sichtbar werden. Vorhandene lokale Beschreibungen und Cover zeigt die Anwendung direkt an; fehlende Metadaten können optional über TMDB ergänzt werden.

Aktueller Funktionsumfang

  • beliebig viele Quellverzeichnisse gemeinsam verwalten
  • Anzahl der konfigurierten Verzeichnisse anzeigen
  • Verzeichnislisten als JSON oder Text importieren und exportieren
  • MP4-, MKV-, AVI- und MOV-Dateien rekursiv durchsuchen
  • Duplikate anhand des Dateinamens erkennen
  • alternativ den Namen des übergeordneten Filmordners als Vergleich verwenden
  • Dateigröße optional in die Duplikaterkennung einbeziehen
  • Scan im Hintergrund ausführen, damit die Oberfläche bedienbar bleibt
  • sichtbaren Fortschritt und Scan-Statistiken anzeigen
  • alle gefundenen Speicherorte eines Films in der Detailansicht auflisten
  • Videos per Klick im verknüpften Standardplayer öffnen
  • übergeordneten Filmordner direkt im Dateimanager öffnen
  • lokale NFO-/Textbeschreibungen und Coverbilder anzeigen
  • Cover- und Beschreibungsstatus farblich in der Trefferliste darstellen
  • fehlende Metadaten einzeln oder gesammelt über TMDB herunterladen
  • Downloadfortschritt und fehlgeschlagene Metadatenabrufe anzeigen
  • helle und dunkle Oberfläche einschließlich eigener Meldungsdialoge

Duplikate gezielt finden

Je nach Aufbau einer Sammlung kann VideoVault unterschiedliche Vergleichsregeln verwenden. Liegen Filme als einzelne Dateien vor, eignet sich der bereinigte Dateiname. Befindet sich jeder Film in einem eigenen Verzeichnis, kann stattdessen der Name des übergeordneten Ordners verwendet werden. Die zusätzliche Prüfung der Dateigröße hilft, gleich benannte, aber unterschiedliche Dateien auseinanderzuhalten.

Die Detailansicht zeigt sämtliche gefundenen Pfade. Dadurch lässt sich vor einer manuellen Bereinigung nachvollziehen, auf welchen Laufwerken oder in welchen Verzeichnissen ein Film mehrfach vorhanden ist. VideoVault löscht Duplikate nicht automatisch.

Lokale und Online-Metadaten

VideoVault erkennt Beschreibungen in NFO- oder Textdateien sowie typische Coverdateien wie poster, folder oder cover. Bereits vorhandene Informationen werden direkt unter den Filmdetails angezeigt.

Fehlende Informationen lassen sich über die TMDB-API nachladen. Die Anwendung speichert die Beschreibung als movie.nfo und das Titelbild als poster.jpg direkt im jeweiligen Filmordner. Dafür ist ein persönlicher TMDB-API-Schlüssel erforderlich, der entweder in der Anwendung lokal gespeichert oder über die Umgebungsvariable TMDB_API_KEY bereitgestellt wird.

Der Schlüssel ist ein persönliches Zugangsmittel und gehört nicht in Quellcode, Screenshots oder öffentlich eingecheckte Konfigurationsdateien.

Typischer Ablauf

  1. Quellverzeichnisse der Videosammlung hinzufügen oder aus einer Liste importieren.
  2. gewünschte Regel für die Duplikaterkennung auswählen.
  3. rekursiven Scan starten und den Fortschritt verfolgen.
  4. Treffer, Duplikatmarkierungen und alle gefundenen Pfade prüfen.
  5. Filme oder zugehörige Ordner bei Bedarf direkt öffnen.
  6. vorhandene Beschreibung und Cover kontrollieren.
  7. optional fehlende Metadaten einzeln oder gesammelt von TMDB laden.

Zusammenspiel mit MovieCheck

VideoVault konzentriert sich auf den Überblick über mehrere bestehende Sammlungen, die Duplikatsuche und die Ergänzung von Metadaten. MovieCheck verfolgt einen ergänzenden Ansatz: Es analysiert einzelne Videodateien und kann sie in einheitlich benannte Ordner nach dem Schema Titel (Jahr) kopieren oder verschieben.

Projektstatus

Version 0.6.5 ist ein aktives, lokal ausführbares Windows-Werkzeug. Verzeichnisverwaltung, Hintergrundscan, flexible Duplikaterkennung, Detailansicht und TMDB-Integration sind umgesetzt. Die Oberfläche ist aktuell englischsprachig.

Konfiguration, Quellverzeichnisse, Scanoptionen und ein in der Anwendung gesetzter TMDB-Schlüssel werden lokal in videovault_data.json gespeichert. Vor einer Sicherung oder Weitergabe dieser Datei sollte geprüft werden, ob sie persönliche Pfade oder Zugangsdaten enthält.

Technische Grundlage

  • Python 3.13 oder neuer empfohlen
  • CustomTkinter für die Desktop-Oberfläche
  • Pillow für die Anzeige lokaler und heruntergeladener Cover
  • Hintergrundverarbeitung mit Python-Threads
  • PyInstaller für einen optionalen Windows-EXE-Build
  • MIT-Lizenz

Quellcode, Installation und vollständige Versionshistorie befinden sich im VideoVault-Repository.