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Fusion 360

Fusion 360: Muster, Spiegelungen und Wiederholungen

Wiederkehrende Geometrie mit rechteckigen, kreisförmigen und pfadgesteuerten Mustern effizient und stabil erzeugen.

7 Minuten Lesezeit · 1 PDF-Download

Muster ersetzen viele einzelne Kopien durch eine gemeinsame parametrische Funktion. Dadurch lassen sich Anzahl, Abstand und Ausgangsgeometrie später an einer zentralen Stelle ändern.

Rechteckige Muster

Ein rechteckiges Muster verteilt Flächen, Körper, Funktionen oder Komponenten entlang einer oder zweier Richtungen. Als Bezug dienen Kanten, Achsen oder Skizzenlinien.

Eingabe Bedeutung
Objekttyp Flächen, Körper, Funktionen oder Komponenten
Richtung Kante, Achse oder Skizzenlinie als Bezug
Anzahl Gesamtzahl einschließlich Original
Abstandstyp Ausdehnung, Abstand oder symmetrisch
Unterdrücken Einzelne Vorkommen gezielt auslassen

Kreisförmige und pfadgesteuerte Muster

Kreisförmige Muster verteilen Geometrie um eine Achse. Sie eignen sich für Lochkreise, Lufteinlässe, Rippen und Zähne. Als Achse kannst du unter anderem eine Ursprungsachse, Zylinderfläche oder Kante verwenden.

Ein Muster entlang eines Pfades folgt einer Linie, einem Bogen, einer Spline oder einer Kantenkette. Die Vorkommen können identisch ausgerichtet bleiben oder der Richtung des Pfades folgen. Kontrolliere bei engen Kurven mögliche Kollisionen und Überlappungen.

Geometrie spiegeln

Der geeignete Bezug hängt vom Objekttyp ab:

  • Skizzengeometrie wird an einer Konstruktionslinie gespiegelt.
  • Funktionen verwenden bevorzugt Ursprungs- oder Konstruktionsebenen.
  • Körper können an Ebenen oder planaren Flächen gespiegelt werden.
  • Komponenten nutzen häufig die Mittelebene einer Baugruppe.

Stabil und schnell modellieren

  • Mustere möglichst die Funktion statt einzelner Flächen.
  • Definiere das Original vollständig, bevor du es wiederholst.
  • Verwende Ursprungsachsen und -ebenen als dauerhafte Referenzen.
  • Ergänze rechenintensive Details wie kleine Abrundungen erst nach dem Muster.
  • Prüfe nach Parameteränderungen alle Vorkommen auf Kollisionen.

Die PDF-Übung erstellt eine 100 x 60 x 4 Millimeter große Lochplatte mit einem Raster aus 4 x 3 Bohrungen. Eine Änderung des ursprünglichen Bohrungsdurchmessers muss dabei alle zwölf Bohrungen aktualisieren.