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Fusion-Plug-in · Version 0.7.2 Integrationsdemo

FrameKit

Gestelle und Transportwagen aus Alu-Nutprofilen in Autodesk Fusion konstruieren – mit räumlicher Vorschau, DXF-Profilbibliothek und CSV-Listen. Aktuell als Integrationsdemo verfügbar.

FrameKit – parametrische Gestelle für Autodesk Fusion

Ein Untergestell für die Werkstatt oder ein einfacher Transportwagen besteht oft aus ähnlichen Bauteilen: vier Pfosten, umlaufenden Rahmen, Platten und passenden Füßen oder Rollen. FrameKit übernimmt den wiederkehrenden Aufbau dieser Konstruktionen in Autodesk Fusion. Du legst Maße und Ausstattung im Dialog fest, prüfst die räumliche Vorschau und lässt daraus eine gegliederte Baugruppe erzeugen.

Aktueller Entwicklungsstand

FrameKit ist als Integrationsdemo in Version 0.7.2 verfügbar. Der Stand umfasst die Gestellerstellung, eigene DXF-Profile, Zwischenböden, Zubehörplatzhalter, STEP-Winkel sowie Befehle zum Bearbeiten und zum Export von CSV-Listen. Das Projekt wird weiterentwickelt; die vollständige Abnahme aller Abläufe in Fusion steht noch aus.

Die Abbildung unten stammt aus Version 0.4.4 und zeigt einen früheren Stand der Oberfläche. Maßgeblich für aktuelle Änderungen sind die Projektübersicht und die dort verlinkten Prüflisten.

Was du mit FrameKit erstellen kannst

  • Gestelle nach Maß: Außenlänge, Außenbreite und Gesamthöhe festlegen, den unteren Rahmen bei Bedarf weglassen und Untergestell oder Transportwagen als Ausgangspunkt wählen.
  • Eigene Profilquerschnitte: Quadratische und rechteckige DXF-Profile in einer lokalen Bibliothek verwalten. Pfosten, Rahmen und Querträger können unterschiedliche Profile erhalten; rechteckige Querschnitte lassen sich in Vierteldrehungen ausrichten.
  • Böden und Querträger: Zwischenböden mit festen oder automatisch verteilten Höhen ergänzen. Plattenstärke und Deckplattenmontage sind einstellbar, Querträger werden gleichmäßig verteilt.
  • Füße, Rollen und Winkel: Zubehör gemeinsam oder je Ecke auswählen und eigene Varianten speichern. Füße und Rollen erscheinen derzeit als Zylinderplatzhalter; für Winkel sind STEP-Modelle in den Größen 20, 30 und 40 mm vorhanden.
  • Vorschau und Baugruppenstruktur: Die Mittellinien-Vorschau vor der Erstellung prüfen. Die erzeugten Komponenten erhalten eine nachvollziehbare Gliederung und stabile Bauteil-IDs.
  • Zuschnitt- und Stücklisten: Profilzuschnitte als CSV exportieren, gleiche Zuschnitte zusammenfassen und eine Stückliste mit Platten, Zubehör und STEP-Winkeln ausgeben. Platzhalter und fehlende Befestigungen werden gekennzeichnet.

Installation in Autodesk Fusion

  1. Über Download auf GitHub den aktuellen Quellstand als ZIP herunterladen und entpacken. Dieser Download folgt dem Entwicklungszweig und kann neuer als der hier beschriebene Stand sein.
  2. Den vollständigen Unterordner fusion_addin/FrameKit lokal ablegen. Manifest, lib und resources müssen enthalten bleiben; zusätzliche Python-Pakete sind nicht erforderlich.
  3. In Fusion Dienstprogramme → Zusatzmodule → Skripte und Zusatzmodule öffnen, alternativ mit Umschalt+S.
  4. Im Bereich Zusatzmodule über das Hinzufügen-Symbol den Ordner FrameKit auswählen, anschließend FrameKit → Ausführen anklicken.
  5. Ein Konstruktionsdokument öffnen und Volumenkörper → Erstellen → FrameKit starten. Den automatischen Start kannst du bei Bedarf aktivieren.

Nach einem Update das Add-in stoppen und erneut starten. Die Installations- und Demo-Anleitung enthält weitere Prüfschritte und Hinweise zu gespeicherten Einstellungen.

Vom Entwurf zur Zuschnittliste

Wähle zunächst die Bauart und trage die gewünschten Außenmaße ein. Ordne die Profile zu und ergänze Böden, Querträger sowie Füße oder Rollen. Über Vorschau anzeigen kontrollierst du die räumliche Anordnung, bevor du die Baugruppe erzeugst.

Länge und Breite beziehen sich auf die Außenmaße des Profilrahmens; Überstände von Rollen zählen nicht dazu. Die Gesamthöhe berücksichtigt Zubehör und gegebenenfalls die aufliegende Deckplatte. Höhenangaben für Zwischenböden beziehen sich auf die Oberkante der jeweiligen Platte.

Für Änderungen öffnest du FrameKit: Gestell bearbeiten, wählst die Baugruppe aus und lädst ihre gespeicherten Einstellungen. Nach der Anpassung wird das Gestell neu aufgebaut. Über FrameKit: CSV-Listen exportieren kannst du anschließend die Zuschnittliste, die Stückliste oder beide Listen speichern. Einzelheiten beschreibt die Anleitung zum CSV-Export.

Grenzen der aktuellen Version

FrameKit führt keine statische Tragfähigkeitsberechnung durch. Die Konstruktion und die Verbindungsteile müssen für den konkreten Einsatz geprüft werden. Füße und Rollen sind vereinfachte Platzhalter; fehlende Befestigungen in der Stückliste müssen ergänzt werden.

Beim Neuaufbau werden manuelle Änderungen an generierten Bauteilen ersetzt. Fremde Unterkomponenten blockieren den Neuaufbau; externe Referenzen auf neu erzeugte Flächen sind nicht zugesichert. Bewahre deshalb vor größeren Änderungen eine Kopie deiner Konstruktion auf.

Quellcode, Dokumentation und Rückmeldungen

FrameKit wird von der Know-How-Schmiede entwickelt und unter der MIT-Lizenz bereitgestellt. Quellcode und Dokumentation findest du im GitHub-Repository. Fehler und Verbesserungsvorschläge kannst du über die GitHub-Issues melden – möglichst mit FrameKit-Version, Fusion-Version und einer kurzen Beschreibung der Schritte.

Einblick in das Plug-in